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Berlin Swim Open 2026

Würzburger Schwimmer überzeugen auf nationaler Bühne

Wenn sich Deutschlands beste Nachwuchs- und Spitzenschwimmer bei den Berlin Swim Open treffen, sind schnelle Zeiten nahezu garantiert. Der SV Würzburg 05 war mit fünf Athletinnen und Athleten vom 17.-19.04. in Berlin vertreten und nutzte die hochkarätige Veranstaltung als wichtigen Formtest auf dem Weg zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften und den internationalen Saisonhöhepunkten.
Trotz der kleinen Mannschaft sorgten die Würzburger für mehrere Ausrufezeichen.
Besonders erfolgreich verlief das Wochenende für Mika Heller. Der Brustschwimmer zeigte starke Leistungen über seine Paradestrecken und unterbot die Pflichtzeiten für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften über 100 und 200 Meter Brust. Über die 200 Meter Distanz qualifizierte er sich zudem für das Jugendfinale und schwamm dort auf einen hervorragenden zweiten Platz.
Auch Lina Zellat präsentierte sich in starker Form. Über 100 und 200 Meter Schmetterling erreichte sie jeweils die Finals und nutzte die zusätzlichen Rennen optimal. In beiden Endläufen gelang es ihr, ihre bereits schnellen Vorlaufzeiten nochmals zu unterbieten. Gleichzeitig bestätigte sie ihre Qualifikationen für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften über 50, 100 und 200 Meter Schmetterling.
Nadine Zellat schaffte den Sprung in gleich zwei Jugendfinals. Über 400 Meter Freistil und 100 Meter Schmetterling konnte sie sich jeweils für die Endläufe qualifizieren und ihre Vorlaufzeiten nochmals verbessern. Besonders spannend verlief das Finale über 100 Meter Schmetterling, in dem sie als Vierte nur knapp eine Medaille verpasste.
Für die größten Erfolge sorgte einmal mehr Lea Boy. Die Würzburger Freiwasserspezialistin gewann die Wettbewerbe über 400 und 800 Meter Freistil und belegte über 1500 Meter Freistil den zweiten Platz. Gerade auf den längeren Strecken zeigte sie ihre Klasse und sammelte wichtige Argumente für eine mögliche Nominierung zu internationalen Freiwasserveranstaltungen. Insbesondere im Hinblick auf den Freiwasser Knockout Sprint bei den Europameisterschaften konnte sie ihre Ambitionen unterstreichen.
Trainer Robin Rausche zog nach dem Wochenende ein positives Fazit. Neben mehreren Finalteilnahmen und neuen DJM Qualifikationen bot der Wettkampf vor allem die Möglichkeit, sich mit der nationalen Spitze zu messen. Die gezeigten Leistungen bestätigen, dass die Würzburger Athletinnen und Athleten auf einem sehr guten Weg in Richtung Saisonhöhepunkt sind.