61. Internationales Schwimmfest Darmstadt 2026
151 Bestzeiten, 36 Finalteilnahmen und Rang zwei im Medaillenspiegel
Manche Wettkämpfe liefern einzelne Highlights. Andere zeigen die Stärke eines gesamten Teams. Das 61. Internationale Schwimmfest in Darmstadt gehörte eindeutig zur zweiten Kategorie.
Mit 41 Athletinnen und Athleten aus den Trainingsgruppen 1 bis 4 reiste der SV Würzburg 05 vom 15.-17.05. nach Hessen. Nach drei intensiven Wettkampftagen standen beeindruckende Zahlen auf dem Ergebnisprotokoll: 243 Einzelstarts, 151 persönliche Bestzeiten, 36 Finalteilnahmen sowie Platz zwei im Medaillenspiegel hinter Gastgeber DSW Darmstadt. Insgesamt sammelten die Würzburger 30 Gold-, 41 Silber- und 30 Bronzemedaillen.
Besonders wertvoll waren die zahlreichen Qualifikationen für die anstehenden Meisterschaften. Erstmals die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften erfüllten Mathilda Stühler, Charlotte Heilmann, Leevi Lahr und Anne-Luise Föst. Für alle vier Athleten stellt die Teilnahme einen wichtigen Meilenstein ihrer sportlichen Entwicklung dar.
Für ein weiteres Highlight sorgte Vanessa Vavricka, die über 800 Meter Freistil die Qualifikationszeit für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften unterbot und sich damit für den Saisonhöhepunkt empfahl.
Auch auf Landesebene wurden zahlreiche neue Qualifikationen gesammelt. Jannes Frank erweiterte seine Sammlung an Bayerischen Pflichtzeiten, während Alan Schäfer mittlerweile bereits acht Qualifikationen vorweisen kann. Weitere Normen gingen an Semen Semenenko, Constanze Doseth, Henriette Düll, Lena Hamm, Sara Lang, Fiona Winter und Elsa Wirsching.
Sportlich beeindruckte vor allem Maxim Sarkany. Kein anderer Würzburger erreichte mehr Finals. Besonders bemerkenswert. In jedem seiner Endläufe konnte er sich gegenüber dem Vorlauf nochmals steigern und jede Finalteilnahme mit einer Medaille abschließen.
Für einen der größten Leistungssprünge des Wochenendes sorgte Linus Freser. Über 800 Meter Freistil verbesserte er seine persönliche Bestzeit um mehr als 30 Sekunden und bestätigte damit seine starke Trainingsentwicklung.
Ein internationales Flair erhielt der Wettkampf durch den spanischen Gastschwimmer Abel Giron Rebollar, der aktuell in Würzburg trainiert. In den Finals lieferte er sich spannende Duelle mit Maxim Sarkany. Während Maxim das Finale über 200 Meter Freistil knapp für sich entscheiden konnte, setzte sich Abel über 200 Meter Lagen durch.
Trainer Robin Rausche zog ein äußerst positives Fazit: „151 Bestzeiten bei 243 Starts sprechen eine deutliche Sprache. Besonders freut mich, dass viele Athletinnen und Athleten wichtige Qualifikationen erreicht haben. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg Richtung Saisonhöhepunkt sind.“
Der Wettkampf in Darmstadt war damit nicht nur ein erfolgreicher Formtest, sondern auch ein weiterer Beleg für die starke Entwicklung des Würzburger Schwimmnachwuchses.




